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Neil Young: Peace Trail - Hilfe
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Neil Young - Peace Trail

Cover von Peace Trail
Neil Young
Peace Trail

Label Reprise
Erstveröffentlichung 09.12.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Das macht ihm niemand nach: auch dem 37. Studioalbum im 71. Lebensjahr lauscht man wieder mit Spannung und Interesse. Auch bei Neil Young ist bekanntlich nicht alles Gold, was glänzt. Der Qualitätsstandard seiner Veröffentlichungen ist aber eben doch bis heute erstaunlich hoch geblieben. Extravaganzen, für die er ja auch immer mal wieder gut ist, leistet er sich auf „Peace Trail“ nicht. Das Album ist so politisch wie zuletzt gewohnt („"Dakota Access Pipeline"), teilweise recht akustisch inszeniert (aber mit Ausnahmen) und mit kompakter kleiner Band auf ganz und gar unprätentiöse Weise eingespielt worden. Aufgenommen wurde mit Jim Keltner (Drums) und Paul Bushnell (Bass) in Rick Rubins Shangri La Studio in Malibu, Produziert hat der Chef gemeinsam mit John Hanlon (R.E.M., Beach Boys) fast alles sind hörbar First Takes, das Ganze aufgenommen in nur vier Tagen. Young ist gewohnt gut bei Stimme, seine Bratzgitarre holt er diesmal nur selten hervor, dafür klingt die Harmonica teils fast schon so beeindruckend kaputt wie seine Stromgitarre. Der etwas hölzerne Titelsong erinnert mich mit seiner stoischen Rhythmik an die „Reactor“-Phase, auch der Vocoder-Einsatz beim ironischen „My New Robot“ verweist auf die frühen 80er, es bleibt diesmal aber beim Zitat, keine Angst. Die ruhigeren Songs mit Folk-Vibe (wie „Show Me“) verweisen auf „Hawks & Doves“ (1980), genauso gut kann man aber auch Referenzen an „Harvest“ durchhören. Ziemlich klassischer Neil Young-Sound wird hier also geboten, überwiegend laidback und doch immer auf typische Weise souverän. Unspektakuläres, aber doch überzeugendes Werk. (Joe Whirlypop)

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