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Orango: The Mules Of Nana - Hilfe
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Orango - The Mules Of Nana

Cover von The Mules Of Nana
Orango
The Mules Of Nana

Label Stickman
Erstveröffentlichung 13.01.2017
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Die unerschöpfliche Kraft des treibenden Trios ich weiß nicht, aus welchen geheimen Quellen Stickman & Crispin Glover Records ihren geradezu beängstigenden Nachschub an genialen Dreierpaketen bezieht, aber mit The Mules Of Nana zeigt ein weiteres skandinavisches Dreigestirn, was eine hart-heftige Harke ist. Aber nur im ersten ohrenberstenden Moment, nur bei oberflächlichstem Hören geht es beim sechsten Vollwerk von Trond Slake, Helge Bredeli Kanck und Hallvard Gaardlos allein um Kraft und Energie bei jedem neuen Lauschgang entfaltet sich das packende 10-Song-Paket mehr und mehr und entpuppt sich zu einer begnadeten Verneigung vor allem Guten, Werten und Bleibenden in der amerikanischen Rockmusik. Denn zwischen mitreissenden Big Bang-Song-Salven, polternden Pothead-Groove-Monstern, dumpf-drängelnden 70's Blues-Rock-Schleppern und Hammond-schweren Hard Rock-Prachtstücken entwickelt sich eine Stilfarben-Vielfalt, die ebenso überrollt wie auch den Kenner lächeln lässt. Gitarren-Soli breitester Hendrix-Güte, silbriges Byrds-Saitengleißen und Cream-werte Blues-Behandlung tragen zurück in die Zeit, saftiger Southern Rock-Druck und linder Westcoast-Wind bereichern den klassischen Rock-Kosmos , ein pluckerndes Banjo entführt in Country-Weiten, und zur Krönung werden die Orango-Originale mit dreistimmigen Gesangssätzen geschmückt, die den heiligen CSN-Stempel definitiv verdienen. Zwischen polternder Härte und perfekten Harmonien, zwischen glänzend-gelassenen Akkorden und herzhaft-heftigen Attacken entstehen so instrumental wie vokal meisterliche Stücke lebendigster Rockgeschichte, die bei aller Leidenschaft zum lustvollen Improvisieren perfekt und packend auf den Punkt gespielt werden. Trio-Rock-Kunst, wie sie vielfältiger kaum sein kann. (cpa)

17er, Norweger. Zurzeit offenbar sehr beliebt: Die 70er wiederauferstanden. Der damalige Sound quillt aus allen Poren: Härterer Southern Rock mit singenden wie krachenden Gitarren in angemessen rauher kraftvoller Gangart oder zwischen bluesig schwer und einfühlsam rootsig changierender, bluesunterlegter fetter oder zurückgenommener oder kräftig-balladesker (eines der 2 Stücke mit Orgel) Classic Rock, Heavy Blues Rock mit einer Prise Free oder einem Hauch Hendrix, 2x aber auch ruhiger aparter Roots Rock bzw. besser Country Rock nach Westcoast -Art mit überraschend feinen Harmony Vocals (die auch anderswo auftauchen), teils auch Ak.Gitarre/Banjo oder gleich Westcoast Rock. Sporadisch winzige Spuren Soul in den Backing Vocals. (dvd)

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