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Afghan Whigs: In Spades - Hilfe
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Afghan Whigs - In Spades

Cover von In Spades
Afghan Whigs
In Spades

Label Sub Pop
Erstveröffentlichung 05.05.2017
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Schon der Opener gibt das Programm vor: die Stimme von Greg Dully steht im Mittelpunkt, eingerahmt von Streichern und dramatischen Orchester-Akkorden. Dann geht es los mit knackigen, handgespielten Funk-Beats, hart und treibend, ebenso die einsteigende Gitarre. Afghan Whigs stehen also auch heute noch für harten Gitarrenrock (Post-Grunge?), der mit Soul und durchaus auch Funk angereichert wird. Dullys Stimme wirkt ein wenig verwittert, was der Sache keineswegs schadet. Er war ja nie ein richtiger Soul-Crooner, wollte lediglich einer sein. Aber gerade diese nie ganz erfüllbare Wunschvorstellung macht seinen Gesang so großartig. Das Prinzip ist ebenso bewährt wie bestechend: Songs beginnen als harter Gitarrenrock mit fetten, teils ziemlich nach 70er Jahren klingenden und durchgehend ganz großartigen Stromgitarren (mit viel Fuzz und WahWah), werden dann aber zunehmend vom Soul vereinnahmt, Bläser schleichen sich ein und Dully geht ins Falsett, was eben etwas ganz anderes ergibt nicht mehr neu, aber so eben doch nur von den bis heute einzigartigen Afghan Whigs geprägt. Die Soul-Attribute (Fender Rhodes, Disco-HiHat, Handclaps) machen auch aus dem neuen Album ein besonders saftiges Rockalbum, erbaut auf den Ruinen von Led Zeppelins „Physical Graffiti“, Sub Pop-Grunge, Grand Funk Railroad, Stax und dem typischen Psychedelic Soul-Sound von Norman Whitfield. „In Spades“ klingt dabei tatsächlich so großartig, wie diese Ingredienzien hoffen lassen. Afghan Whigs stehen also auch 2017 noch voll im Saft. (Joe Whirlypop)

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