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Seasick Steve - Keepin' The Horse Between Me And The Ground

Cover von Keepin' The Horse Between Me And The Ground
Seasick Steve
Keepin' The Horse Between Me And The Ground

Label There's A Dead Skunk
Erstveröffentlichung 07.10.2016
Format 2-CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 15,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Huch, der war doch kein obdachloser Hobo, sondern hat schlagzeilenträchtig sein Image aufgefrischt? Das berichtet jedenfalls der britische Guardian, der Seasick Steve als kalifornischen Sessionmusiker outete (u.a. für Shanti und zweitklassige Disco-Bands!). Auch beim Alter soll er geschummelt haben, und wer den Typen mal live erlebt hat, glaubt eh nicht, es mit einem über 70-Jährigen zu tun zu haben. Ist aber irgendwie egal, denn die Musik passt einfach perfekt zu dieser frech gefälschten Biografie. Und auf der Bühne spielt der Kalifornier ja tatsächlich seine selbstgebauten, dreisaitig-elektrifizierten Zigarrenkistengitarren. Und gibt souverän das vom Leben gezeichnete Raubein, eben ganz im Stil der großen, alten, harten Bluesmänner. Das neue Album klingt wie die alten: teils elektrisch, teils akustisch, mal grobgestrickt mit Wurzeln bei Lightnin' Hopkins und John Lee Hooker, mal deftig boogierockend im Stil von ZZ Top und George Thorogood. Gesanglich und generell in ruhigeren Momenten erinnert er mich zunehmend an Tony Joe White, hier auch mal zu dezenter E-Piano-Begleitung. Dazu kommt auch mal richtig Country mit Fiddle, ein Bo Diddley-Tribute, sowie einige akustisch-entspannte Cover-Versionen von u.a. „Gentle On My Mind“, „Everybody's Talkin'“, „I'm So Lonsome I Could Cry“ und „Signed D.C.“. Achter Longplayer mit 20 Songs, die mal wieder bestens zu seinem (gekonnt inszenierten) Image passen. (Joe Whirlypop)

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