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Beth Hart: Fire On The Floor - Hilfe
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Beth Hart - Fire On The Floor

Cover von Fire On The Floor
Beth Hart
Fire On The Floor

Label Provogue
Erstveröffentlichung 14.10.2016
Format CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 14,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Normalerweise stehe ich ja so gar nicht auf expressive Stimmen Marke „Rockröhre“ bei Beth Hart mache ich aber gern eine Ausnahme, auch wenn sie bei Glitterhouse schon mal als „Stimm-gewordenen Vereinigung von Robert Plant und Janis Joplin“ angepriesen wurde. Ich höre eher eine deutlich getunte Mischung aus Tina Turner, Natalie Merchant und Buffy Sainte-Marie, bluesig tiefergelegt und enorm kraftvoll und dreckig aber eben mit diesem extrem charismatischen und doch unaufdringlichen Vibrato in der Stimme, das ich schon sehr faszinierend finde. Über gängigen Bluesrock geht dieses neue Album deutlich hinaus, mal in Richtung swingender Latenight-Jazz (der lässige Opener „Jazz Man“), exotisch groovender R&B („Love Gangster“), New Orleans-Second Line-Funk („Baby Shot Me Down“) oder auch richtig poppigen Soul mit fast schon Daptone-artigem Gebläse („Let's Get Together“). Beth Hart kann eben so gut wie alles singen, vor allem aber den satten, schweren Blues. Auf der Bühne gibt sie ja gerne mal extradeftige Versionen von „Whole Lotta Love“ zum Besten, hier bleibt ihre Mörderstimme aber unter Kontrolle, stattdessen wird gekonnt auf stilistische Abwechslung geachtet, auch wenn der raue Bluesrock im Stil ihres Mentors Joe Bonamassa dominiert, mit dem sie aktuell auch wieder ein Album einspielt, das noch dieses Jahr erscheinen soll. Unter den Musikern finden sich selbstredend Cracks wie Michael Landau, Waddy Wachtel, Rick Marotta und Ivan Neville. (Joe Whirlypop)

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