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Pink Floyd: The Early Years 1967-1972 (Cre/ation) - Hilfe
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Pink Floyd - The Early Years 1967-1972 (Cre/ation)

Cover von The Early Years 1967-1972 (Cre/ation)
Pink Floyd
The Early Years 1967-1972 (Cre/ation)

Label Parlophone
Erstveröffentlichung 11.11.2016
Format 2-CD
Lieferzeit 1 – 3 Werktage
Preis 18,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Wer sich das superfette 27-Disc-Deluxe-Boxset mit diversem Schnickschnack nicht leisten kann (und auch dem Christkind nicht vertrauen will), kann sich an dieses auch durchaus ergiebige Destillat halten: die Doppel-CD enthält 27 Songs, 19 davon unveröffentlicht, mit einer Laufzeit von knapp zwei Stunden. Resteverwertung deluxe, würde ich mal sagen. Hier werden keine muffigen Proberaum-Tapes oder halbgaren Livemitschnitte ausgegraben, sondern vom vorhandenen Material der frühen Jahre eben das Beste genommen, soundtechnisch konsequent (und mit bestechenden Ergebnissen) aufpoliert. Echte Sensationen finden sich auf dieser Kurzversion des Boxsets nicht, man will ja schließlich nicht den Anreiz für die größere Investition nehmen liest man die Tracklist der Gesamtbox, läuft einem schon das Wasser im Munde zusammen. Immerhin soll das teure Schätzchen nächstes Jahr auch häppchenweise (aber nicht völlig komplett) auf den Markt gebracht werden. Der Raritätenfaktor der schmalen Version setzt sich hauptsächlich aus geremixten oder geremasterten Versionen von teils doch recht klassischem Material zusammen, ergänzt mit zahlreichen Alternativ-Versionen und Aufnahmen aus BBC Radio-Sessions und Livemitschnitten (in bester Qualität). Letztere sind für mich die Highlights: „Interstellar Overdrive“ kurz und knackig 1969 in Amsterdam aufgenommen, sowie 18 Minuten „Atom Heart Mother“ vom 1970er Konzert in Montreux. Auch spannend sind der „Echoes“-Vorläufer „Nothing Part 14“ und „Childhood's End“ (ebenfalls geremixt), das gleich diverse Klassiker aus späteren Jahren in sich birgt, was mir auf „Obscured By Clouds“ bislang gar nicht so aufgefallen ist. Wohingegen die diversen hübschen Plinkereien vom „Zabriskie Point“-Soundtrack auch in geremixter Form eher unerheblich bleiben. Das macht natürlich Lust auf mehr, vielleicht sollte man ja vielleicht doch etwas mehr in die frühen Jahre von Pink Floyd investieren? (Joe Whirlypop)

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