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Chuck Berry: Chuck - Hilfe
hilfe

Chuck Berry - Chuck

Cover von Chuck
Chuck Berry
Chuck

Label Decca
Erstveröffentlichung 09.06.2017
Format CD
Lieferzeit 4 – 7 Werktage
Preis 16,95 € (inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand)
Rezension

Gleich zu Beginn der Hinweis: “Chuck” ist keine postume Resteverwertung für den schnellen Reibach, sondern tatsächlich ein richtiges neues Studioalbum das erste seit 38 Jahren. Es war auch schon längere Zeit vor Berrys Ableben am 18. März diesen Jahres angekündigt. Der Alte wollte es also noch einmal wissen und ging in seiner Heimat St. Louis mit seiner routinierten Band ins Studio (darunter seine Kids Charles Jr. (Gitarre) und Ingrid (Harmonica, Vocals), sowie Enkel Charles Berry III. Die zehn Songs (acht hat er selbst geschrieben) klingen dann auch ziemlich genau so, wie man das erwarten konnte, wobei sich der Meister stimmlich in erstaunlich guter Form präsentiert und auch die Gitarrenarbeit wirkt gut abgehangen. Stilistisch geht es von durch und durch klassischem Chuck Berry-Sound über Honkytonk-Balladen bis zu Blues. Des Öfteren variiert er seine großen Hits: aus dem sechzig Jahre alten „Havana Moon“ wird „Jamaica Moon“, aus „Johnny B. Goode“ wird „Lady B. Goode“. Und einmal klingt er ebenso knarzig-sonor wie (Altersgenosse) Andre Williams. Als Gäste sind Gary Clark Jr., Tom Morello und Nathaniel Rateliff dabei. „Chuck“ ist keine musikalische Wiedergeburt, wie das dem einen oder anderen alten Recken unter der Regie von Rick Rubin gelungen ist, sondern vielmehr ein gewollte Fortschreibung seines Gesamtwerkes, dazu ein gelungenes Alterswerk und eine schöne Reminiszenz an die goldenen Zeiten des Rock'n'Roll. Danke für alles, Chuck Berry. (Joe Whirlypop)

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